In Dresden werden Schadstoffe gebührenfrei auf ausgewählten Wertstoffhöfen und bei den mobilen Schadstoffsammlungen angenommen. Die Stadt nennt klar, wohin gar nichts davon darf: nicht in die Restabfall-, Gelbe oder Biotonne und nicht in die Toilette.
Die Annahmeliste ist ausführlich und enthält flüssige Farb- und Lackreste, Lösungsmittelreste, Säuren, Laugen, Leim und Klebemittel, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Holzschutzmittel, Foto- und Laborchemikalien, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Fleckentferner, quecksilberhaltige Abfälle, Spraydosen mit FCKW-haltigen Treibmitteln, Altöle, Batterien, Akkus (auch defekte oder aufgeblähte Lithiumakkus) und Abbeizmittel.
Nicht angenommen werden Druckgasflaschen (außer Spraydosen), Kosmetikartikel wie Cremes und Lotionen (Restabfall) sowie eingetrocknete Dispersionsfarben (Restabfall). Toner und Tintenpatronen nehmen die Wertstoffhöfe an – aber nicht als Schadstoff. Autobatterien können auf allen Wertstoffhöfen außer Loschwitz und beim Schadstoffmobil kostenlos abgegeben werden.
Der Tourenplan des Schadstoffmobils steht auf dresden.de/abfall. Der Abfall-Info-Telefondienst ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 13 bis 17 Uhr besetzt.
Die diesjährige Herbsttour des Schadstoffmobils lief laut Stadtreinigung Dresden von Montag, 7., bis Samstag, 26. September 2026. Die einzelnen Halteplätze und Zeiten stehen auf dresden.de/schadstoffmobil. Die nächste Tour ist nach dem üblichen Rhythmus im Frühjahr zu erwarten. Haushalte können am Mobil laut Stadtreinigung bis zu 25 Liter gebührenfrei abgeben. Die Abfälle sollen unvermischt und möglichst in der Originalverpackung dem Personal übergeben werden; vor Eintreffen des Fahrzeugs darf nichts am Standplatz abgestellt werden.
Wer nicht warten möchte, nutzt die städtischen Wertstoffhöfe. Dort werden haushaltstypische Schadstoffe laut Stadtreinigung bis 25 Kilogramm pro Haushalt und Halbjahr gebührenfrei angenommen. Ausnahmen sind die Höfe Leuben und Loschwitz mit eigenen Annahmeterminen. Altmedikamente nehmen Mobil und Wertstoffhof an, wenn Sie Bedenken wegen des Restabfalls haben; leere Blister gehören in die Gelbe Tonne. Auch Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen können abgegeben werden. Rückfragen beantwortet die Kundenhotline unter (0351) 44 55-118.
Was wird angenommen?
Wird angenommen
- Farb- und Lackreste (flüssig)
- Lösungsmittelreste
- Säuren und Laugen
- Leim und Klebemittel
- Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel
- Holzschutzmittel
- Foto- und Laborchemikalien
- Reinigungs- und Desinfektionsmittel
- Quecksilberhaltige Abfälle
- Spraydosen mit FCKW-haltigen Treibmitteln
- Altöle
- Batterien und Akkus (auch defekte Lithiumakkus)
- Abbeizmittel
- Desinfektions- und Haushaltsreiniger
- Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen
- Altmedikamente (bei Bedenken wegen Restabfall)
Wird nicht angenommen
- Druckgasflaschen (außer Spraydosen)
- Kosmetikartikel (Restabfall)
- eingetrocknete Dispersionsfarben (Restabfall)
- Leere Blister (Gelbe Tonne)
- Vorab am Standplatz abgestellte Abfälle
Tipps für die Abgabe
Toner und Tintenpatronen gehören auf den Wertstoffhof, nicht ans Schadstoffmobil.
Schadstoffe erkennt man am roten oder orangefarbenen Gefahrensymbol auf der Verpackung.
Leuben und Loschwitz haben nur an eigenen Terminen Annahme.
Häufige Fragen zu Dresden
Kosten die Schadstoffe in Dresden etwas?
Nein, die Annahme ist auf ausgewählten Wertstoffhöfen und beim Schadstoffmobil gebührenfrei.
Werden defekte Akkus in Dresden angenommen?
Ja, auch defekte oder aufgeblähte Lithiumakkus gehören zur Liste der angenommenen Schadstoffe.
Wann war das Schadstoffmobil in Dresden 2026 unterwegs?
Im Herbst vom 7. bis 26. September. Im Frühjahr fährt es ebenfalls; die Halteplätze stehen auf dresden.de/schadstoffmobil.
Wie viel darf ich in Dresden abgeben?
Am Mobil bis 25 Liter gebührenfrei, auf den Wertstoffhöfen bis 25 kg pro Haushalt und Halbjahr.